papimi ist ein physikalisches Verfahren mit kurzen, hochenergetischen elektromagnetischen Impulsen, die tief ins Gewebe eindringen (bis 25 cm). Ziel ist es, das elektrische Membranpotential der Knochenzellen zu normalisieren, zelluläre Regulations- und Regenerationsprozesse anzuregen und die Durchblutung im betroffenen Bereich zu verbessern. papimi ist unsere Leittherapie beim Knochenmarködem.
Ein Knochenmarködem wird oft unterschätzt — und genau das kann teuer werden. Wer anhaltende Knochen- oder Gelenkschmerzen auf Übermüdung, Überbelastung oder Arthrose schiebt, riskiert, dass sich aus einem behandelbaren Befund ein dauerhafter Schaden entwickelt.
Die gute Nachricht: Mit dem richtigen Therapiekonzept bilden sich viele Knochenmarködeme vollständig zurück — ohne Operation, ohne lange Krankenhausaufenthalte. In der Gesundheitspraxis René Kricker kombinieren wir physikalische Verfahren (papimi, BEMER, IHHT) mit individueller Mikronährstoff-Therapie — für eine Behandlung, die nicht nur Symptome lindert, sondern Regeneration aktiv fördert.
Ein Knochenmarködem (auch Knochenmarkläsion oder englisch „Bone Bruise“) liegt vor, wenn sich im Inneren eines Knochens — im Knochenmark — Flüssigkeit und entzündliches Gewebe ansammeln. Diese Flüssigkeitsansammlung erhöht den Druck im Knochen, kann Mikrofrakturen verursachen und im schlimmsten Fall zu einer Knochennekrose (Absterben von Knochengewebe) oder einem Einbruch von Gelenksanteilen führen.
Das Knochenmarködem ist kein eigenständiges Krankheitsbild im engsten Sinne, sondern ein Befund — sichtbar im MRT —, der immer Anlass zur weiteren Abklärung sein sollte. Viele Betroffene nehmen die Beschwerden zunächst als normale Gelenkschmerzen wahr und suchen erst nach Monaten einen Arzt auf. Gerade bei wiederkehrenden oder zunehmenden Knochenschmerzen ist eine ärztliche Abklärung und eine MRT-Bildgebung wichtig — das KMÖ ist auf Röntgen oder CT meist nicht sichtbar.
Wie gefährlich ist ein KMÖ?
Viele Knochenmarködeme sind bei frühzeitiger und konsequenter Behandlung selbstlimitierend: Sie bilden sich innerhalb von Wochen bis Monaten vollständig zurück. Bei einem Teil der Betroffenen bleiben die Veränderungen jedoch bestehen — mit dem Risiko von Knochennekrosen und Gelenkdeformierungen. Eine frühzeitige, ursachenorientierte Behandlung ist daher entscheidend.
Ein Knochenmarködem kann prinzipiell jeden Knochen betreffen. Am häufigsten betroffen sind:
- Knie (Femur, Tibia, Patella) — häufigste Lokalisation
- Hüfte (Femurkopf, Hüftpfanne)
- Wirbelsäule (Wirbelkörper — häufig in Verbindung mit Osteoporose oder Bandscheibenschäden)
- Sprunggelenk und Fersenbein
- Schulter (Humeruskopf, Glenoid)
- Großzehengrundgelenk
Häufige Auslöser:
- Wiederholte Über- oder Fehlbelastung: Sportbelastung, harte körperliche Arbeit, Stressfrakturen
- Akute Verletzungen und Frakturen: Sturz, Aufprall, Distorsion
- Arthrose mit Knorpelschäden: „reaktives“ KMÖ als Begleitbefund
- Osteoporose: Mikrofrakturen mit beginnenden Wirbelkörpereinbrüchen
- Durchblutungsstörungen: Osteonekrose, avaskuläre Nekrose
- Selten: Tumorerkrankungen, Knocheninfektionen
Bleibt trotz sorgfältiger Diagnostik keine eindeutige Ursache feststellbar, spricht man vom Knochenmarködem-Syndrom — einer idiopathischen Verlaufsform, die häufig Erwachsene mittleren Alters (v. a. Männer) betrifft.
Das Knochenmarködem äußert sich typischerweise durch:
- Belastungsschmerzen in der betroffenen Region — beim Gehen, Laufen, Stehen oder Treppensteigen
- Ruheschmerzen — auch im Sitzen oder nachts beim Liegen (oft als besonders belastend empfunden)
- Stechender oder dumpfer Schmerz — die Qualität variiert je nach Stadium und Lokalisation
- Gefühl von Steifheit oder Blockierung im betroffenen Gelenk
- Druckempfindlichkeit direkt über dem betroffenen Knochen
- Schwellung im Gelenkbereich (nicht immer sichtbar, aber tastbar)
Charakteristisch ist die Diskrepanz zwischen dem subjektiven Beschwerdebild (oft stark schmerzhaft) und dem klinischen Befund (Gelenk äußerlich unauffällig). Genau daher kommt es so häufig zu Verzögerungen bei der ärztlichen Abklärung.
Das Goldstandard-Verfahren ist die Magnetresonanztomographie (MRT) — nur im MRT ist ein Knochenmarködem zuverlässig darstellbar. Auf Röntgen oder CT ist der Befund in der Regel nicht zu erkennen. Die ärztliche Abklärung umfasst typischerweise:
- Ausführliche Anamnese durch den Arzt / die Ärztin: Beschwerden, Vorerkrankungen, Verletzungsgeschichte, Belastung
- Körperliche Untersuchung durch den Arzt / die Ärztin: Palpation, Bewegungsprüfung, Funktionstests des betroffenen Gelenks
- Laboruntersuchungen (optional): Entzündungsparameter, Vitamin D, Calcium, Knochenstoffwechsel, Hormonstatus
- Knochendichtemessung (bei Verdacht auf Osteoporose als Grunderkrankung)
- MRT-Bildgebung (ärztlich veranlasst): Nachweis des Ödems, Beurteilung von Knorpel, Bändern und angrenzenden Strukturen
Diese ärztliche Diagnostik ist die Voraussetzung, bevor wir mit unserem begleitenden Therapiekonzept unterstützen.
Wenn Sie bereits ein MRT-Ergebnis haben — bringen Sie es bitte zu Ihrem Ersttermin mit. Wir besprechen gemeinsam den Befund und planen das individuelle Therapiekonzept.
Individuell, ursachenorientiert, integrativ
Unser TherapiekonzeptZiel unserer Behandlung ist es, Durchblutung, Zellstoffwechsel und Regenerationsfähigkeit des Knochens zu verbessern, Schmerzen zu reduzieren und die Belastbarkeit des betroffenen Gelenks nachhaltig wiederherzustellen. Wir kombinieren vier Therapiemodule, die sich in der Praxis bewährt haben:
BEMER verbessert über ein patentiertes elektromagnetisches Signal die Vasomotion (Eigenbewegung) der kleinsten Blutgefäße. Dies optimiert die Mikrozirkulation im Knochen, fördert die Nährstoffversorgung und beschleunigt den Abtransport entzündlicher Stoffwechselprodukte. BEMER steht auch als Heimtherapiegerät zur Verfügung — für eine kontinuierliche Unterstützung im häuslichen Umfeld (rene-kricker.bemergroup.com).
IHT und IHHT sind modernes „Höhentraining im Liegen“. In unserer Praxis kommen beide Varianten zum Einsatz: IHT wechselt zwischen kontrollierter Hypoxie (sauerstoffreduzierter Luft) und Normoxie (normaler Umgebungsluft) — dies ist in der Regel unsere bevorzugte Form, insbesondere in den ersten vier Sitzungen. Nur nach ärztlicher Abklärung bzw. individueller Eignungsprüfung ergänzen wir eine sanfte adaptive Hyperoxie (IHHT). Reine Hyperoxie kommt bei uns nicht zum Einsatz. Gerade Patientinnen und Patienten mit KMÖ leiden oft zusätzlich unter Erschöpfung, Stoffwechselstörungen oder eingeschränkter Belastbarkeit — IHT/IHHT adressiert diese systemische Ebene und stabilisiert den allgemeinen Zellstoffwechsel, der auch den Knochenstoffwechsel direkt beeinflusst.
Kapillarisierung beim Knochenmarködem: Ein besonders relevanter Wirkmechanismus von IHT/IHHT ist die Anregung der Angiogenese — die Bildung neuer Blutkapillaren. Der Hypoxie-Reiz aktiviert HIF-1α, das unter anderem den vaskulären endothelialen Wachstumsfaktor (VEGF) hochreguliert. In der Folge kann die Kapillardichte im subchondralen Knochen zunehmen — und damit auch die Versorgung des ödematisch veränderten Knochenareals mit Sauerstoff und Nährstoffen. Genau hier ergibt sich eine sinnvolle Kombination mit BEMER (Mikrozirkulation in bestehenden Gefäßen) und papimi (zelluläres Membranpotential): Während papimi und BEMER die vorhandenen Strukturen aktivieren, kann IHT/IHHT die Grundlage für eine verbesserte längerfristige Gewebeversorgung schaffen.
Ohne ausreichende Mikronährstoffversorgung ist eine effektive Knochenregeneration biochemisch nicht möglich. Besonders relevant: Vitamin D (Calciumaufnahme, Knochenmatrix), Calcium und Magnesium (Knochenstruktur), Vitamin K2 (Calciumverteilung), Omega-3-Fettsäuren (Entzündungsmodulation) sowie weitere Cofaktoren je nach individuellem Laborbefund. Wir empfehlen eine laborgestützte Analyse und entwickeln auf dieser Basis einen gezielten Supplementierungsplan.
Bei begleitender Schwellung ergänzen wir die manuelle Lymphdrainage als Entstauungstherapie — sie reduziert den Gewebedruck und verbessert die Voraussetzungen für die weiteren Behandlungsschritte.
Unsere Behandlungen bei Knochenmarködem
Jede dieser Behandlungen erklären wir auf einer eigenen Seite — mit Wirkweise, Ablauf und Anwendungsgebieten:
papimi · BEMER · IHHT/IHT-Höhentraining · Orthomolekulares Konzept · Manuelle Lymphdrainage
Worauf wir uns stützen
Studien & wissenschaftliche EvidenzIm publizierten Fachartikel von Hagel und Astelbauer wird der Fall einer 57-jährigen Patientin mit Knochenmarködem im Knie beschrieben. Nach zehn papimi-Behandlungen zeigte das Kontroll-MRT eine praktisch vollständige Rückbildung des Befundes. Es handelt sich um ein Fallbeispiel — als klinischer Erfahrungsbericht wertvoll, jedoch keine randomisierte Studie.
Richard Westhaus beschrieb in einer Beobachtungsstudie mit 95 Patientinnen und Patienten mit Knochenmarködem unter BEMER-Therapie eine klinische Besserung der Beschwerden sowie in vielen Fällen eine Rückbildung im Kontroll-MRT. Die Publikation erschien unter dem Titel „Neue Behandlungsoption des chronischen Knochenmarködems“.
Eine klinische Pilotstudie belegt, dass eine einzige 30-minütige papimi-Sitzung bei chronischen Schmerzen des Bewegungsapparats die Schmerzintensität signifikant senkt (NPRS: 6,0 → 4,0; p < 0,001) und die Herzratenvariabilität (HRV) verbessert — Hinweis auf Regulation des autonomen Nervensystems.
Studien zu IHHT belegen positive Effekte auf Mitochondriendichte, Durchblutung und Zellstoffwechsel — Faktoren, die für Knochenstoffwechsel und Regeneration nach einem Knochenmarködem relevant sind.
Fallbericht Johannes Dürlinger
Erfahrungen unserer Patient:innenViele Betroffene mit Knochenmarködem suchen nach einer Behandlung, die nicht nur Symptome begleitet, sondern Regeneration aktiv fördert und Belastungssteuerung mitdenkt. Genau hier setzt unser individuelles Therapiekonzept an.
„Mit der Hochenergetischen Impulstherapie (TheraCell100) in Kombination mit physikalischer Gefäßtherapie (BEMER) und klassischer Massage hat René innerhalb weniger Wochen eine komplette Remission meines Knochenmarködems bewirkt. Du bist bei ihm ‚in guten Händen‘ — mit seinem sehr persönlichen Einsatz und fundierten Know-how in Hinblick auf eine ganzheitliche Behandlung — sehr zu empfehlen!“
MRT-Aufnahmen vor Therapiebeginn (11/2022) und nach Abschluss der Behandlungsserie (02/2023). Veröffentlichung mit Einverständnis von Herrn Johannes Dürlinger. Hinweis zur Gerätebezeichnung: Bei der von Herrn Dürlinger genannten „TheraCell100“ handelt es sich um das Vorgängermodell des heute in der Praxis eingesetzten papimi-Systems. Beide Geräte arbeiten nach dem Prinzip der Hochenergetischen Ionen-Induktions-Therapie — der Wirkmechanismus (kurze, hochenergetische elektromagnetische Impulse zur Regulation des Zellmembranpotentials) ist identisch; die aktuelle Gerätegeneration bietet erweiterte Anwendungsprogramme und höhere Behandlungspräzision. Die geschilderte komplette Remission ist eine persönliche Patientenbewertung und kein allgemeingültiges Behandlungsergebnis; individuelle Verläufe können abweichen.
Die seelische Ebene mitdenken
Psychosomatischer HinweisIn der ganzheitlichen Betrachtung kann es sinnvoll sein, neben den medizinischen Ursachen auch die seelische Ebene einzubeziehen. Knochen stehen symbolisch für Halt, Struktur, Stabilität und die tragenden Grundsätze des Lebens. Beschwerden im Knochenbereich können — aus psychosomatischer Perspektive — auf Themen rund um Sicherheit, Standfestigkeit oder die eigene Lebensbasis hindeuten.
Das Ödem als Flüssigkeitsansammlung wird in einigen Ansätzen mit „aufgestauten Gefühlen“ oder ungelösten emotionalen Belastungen in Verbindung gebracht. Je nach Körperregion variieren die Deutungsansätze: Knie (Flexibilität, Demut, Nachgeben), Hüfte (Voranschreiten, Entscheidungen), Fuß und Sprunggelenk (Verwurzelung, Standpunkt, Lebensweg).
Dieser Hinweis dient der ganzheitlichen Betrachtung und ersetzt keine medizinische Diagnose oder Behandlung.
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Sie haben anhaltende Knochen- oder Gelenkschmerzen, oder im MRT wurde bereits ein Knochenmarködem festgestellt? Vereinbaren Sie einen Termin zur individuellen Befunderhebung und Therapieplanung in Zell am See.
Adresse: Sonnengarten 1b/3, 5700 Zell am See (Navi: „Am Limberg, 5700 Zell am See“ — Lift vorhanden, barrierefrei zugänglich)
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Disclaimer: Diese Website dient der allgemeinen Information über unsere Behandlungsansätze und Leistungen. Sie ersetzt weder eine ärztliche Diagnose oder Behandlung noch die persönliche Anamnese, Befunderhebung und individuelle Beratung. Ob und welche Behandlung im Einzelfall sinnvoll ist, wird im persönlichen Gespräch sowie auf Grundlage einer sorgfältigen Befunderhebung beurteilt. Bei Fragen oder zur Terminvereinbarung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Wichtiger rechtlicher Hinweis
Die Heilmassage und die weiteren heilmasseurischen Leistungen werden auf Grundlage einer ärztlichen Verordnung durchgeführt – durch Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt, eine Facharztpraxis oder eine Klinik. Eine ärztliche Abklärung und Anordnung ist in jedem Fall erforderlich; der Heilmasseur wird ausschließlich auf dieser Grundlage tätig.
Rechtlich gilt dabei: Der anordnende Arzt trägt die Verantwortung für die Anordnung (Anordnungsverantwortung), der Heilmasseur trägt die Verantwortung für die fachgerechte Durchführung (Durchführungsverantwortung). Grundlage ist das österreichische Medizinischer Masseur- und Heilmasseurgesetz (MMHmG).
Wir stellen keine Diagnosen und ersetzen keine ärztliche Behandlung. Bei unklaren, akuten oder schweren Befunden verweisen wir Sie an die ärztliche Abklärung und arbeiten dazu mit Orthopädie und Radiologie zusammen.
Diese Information ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Die Therapie wird im persönlichen Gespräch und nach sorgfältiger Befunderhebung auf Sie abgestimmt.