IHHT Höhentraining mit MITOVIT in der Gesundheitspraxis René Kricker, Zell am See

Höhentraining für Ihre Zellen

IHHT Höhentraining

Mitochondrien aktivieren, Energie steigern – entspannt auf der Liege. Für Longevity, Leistungssport, Post-Covid-Fatigue und Höhenvorbereitung.

Eine der bestuntersuchten Methoden der Zellaktivierung

Was ist IHHT?

Die Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Therapie (IHHT) ist eine der wissenschaftlich am besten untersuchten Methoden zur gezielten Aktivierung der mitochondrialen Funktion. Das Prinzip ist so elegant wie wirkungsvoll: Über eine Atemmaske erhalten Sie in einem festgelegten Intervall-Rhythmus wechselweise sauerstoffarme Luft (Hypoxie) und danach normale Umgebungsluft (Normoxie) oder — nach individueller Abstimmung — leicht sauerstoffangereicherte Luft (adaptive Hyperoxie). Dieser kontrollierte Wechsel — abgestimmt auf Ihre persönliche Physiologie — löst eine präzise Anpassungsreaktion in Ihren Körperzellen aus.

Sie liegen dabei entspannt auf einer Behandlungsliege. Es ist kein Sport, keine körperliche Belastung, kein Verzicht. Die Therapie dauert ca. 40 bis 50 Minuten pro Sitzung und kann von Menschen jeden Alters und nahezu jeden Gesundheitszustandes durchgeführt werden — von Spitzensportlerinnen bis zu älteren Menschen mit eingeschränkter Belastbarkeit.

Was in dieser scheinbaren Ruhe auf zellulärer Ebene passiert, ist bemerkenswert: Die Mitochondrien — die Kraftwerke Ihrer Zellen — werden durch den Hypoxie-Normoxie-Wechsel zu einer tiefgreifenden Reorganisation angeregt. Sie werden leistungsfähiger, zahlreicher und effizienter in der Umwandlung von Sauerstoff in nutzbare Zellenergie (ATP). Gleichzeitig werden zelluläre Reparaturmechanismen aktiviert, die im modernen Alltag häufig durch Stress, Umweltbelastungen und Bewegungsmangel unterdrückt werden.

Nach typischerweise 10 bis 15 Sitzungen berichten viele Patientinnen und Patienten von deutlich mehr Energie, verbesserter Schlafqualität, gesteigerter Belastungstoleranz und einem allgemeinen Gefühl von Vitalität — Effekte, die auf die nachhaltige Verbesserung der mitochondrialen Funktion zurückzuführen sind.

MITOVIT IHHT-Gerät in der Gesundheitspraxis René Kricker

Wie IHHT Ihre Zellen auf zellulärer Ebene verändert

Wirkmechanismus: Mitochondriale Anpassung und Erneuerung

Um zu verstehen, warum IHHT so breit wirkt, muss man einen Blick in die Zellbiologie werfen. Im Zentrum steht ein Mechanismus, der 2019 mit dem Nobelpreis für Physiologie und Medizin ausgezeichnet wurde: die Erforschung der molekularen Reaktionen auf Sauerstoffmangel (Hypoxie) durch William G. Kaelin Jr., Sir Peter J. Ratcliffe und Gregg L. Semenza.

Die Forscher entdeckten, wie Zellen ihren Sauerstoffgehalt wahrnehmen und ihre Genexpression darauf abstimmen. Zentrales Element dieses Systems ist der Hypoxie-induzierte Faktor 1 (HIF-1) — ein Transkriptionsfaktor, der unter Sauerstoffmangel stabilisiert wird und eine Kaskade von über 200 Genen aktiviert. Diese Gene steuern unter anderem die Neubildung von Mitochondrien (Mitochondriogenese), die Angiogenese (Bildung neuer Blutgefäße), die Optimierung der Sauerstoffaufnahme sowie Schutzprogramme gegen oxidativen Stress.

Bei IHHT wird genau dieser Mechanismus therapeutisch genutzt: Der kontrollierte, kurzzeitige Sauerstoffmangel in der Hypoxiephase stabilisiert HIF-1 und setzt die zelluläre Anpassungsmaschinerie in Gang. Die anschließende Normoxie- bzw. adaptive Hyperoxiephase versorgt die aktivierten Zellen wieder mit Sauerstoff — sie können ihn nun effizienter nutzen als zuvor. Dieser Wechsel, mehrfach wiederholt in einer Sitzung, führt über mehrere Wochen zu einer nachhaltigen mitochondrialen Anpassung und Erneuerung:

Zunahme der Mitochondriendichte und -qualität in den Körperzellen

Verbesserung der ATP-Synthese (zelluläre Energieproduktion)

Reduktion reaktiver Sauerstoffspezies (oxidativer Stress sinkt)

Aktivierung der Autophagie — zelluläre „Selbstreinigung” defekter Zellbestandteile

Förderung der endothelialen Funktion und Mikrozirkulation

Positive Beeinflussung entzündlicher Signalwege

Entscheidend ist, dass dieser Prozess individuell steuerbar ist: In der Gesundheitspraxis Kricker wird zu Beginn jeder Therapieserie ein Atemtest durchgeführt, der die optimale Hypoxietiefe für Ihre persönliche Physiologie bestimmt. So wirkt die Therapie präzise — und sicher.

Für viele Lebensbereiche

Anwendungsgebiete

IHHT als Schlüssel zu gesundem, langem Leben

Longevity — auf Deutsch: Langlebigkeit — ist weit mehr als ein Trend. Es ist die wissenschaftlich fundierte Auseinandersetzung mit der Frage, warum wir altern und wie wir diesen Prozess aktiv mitgestalten können. Dabei rückt die Zellbiologie zunehmend in den Mittelpunkt: Nicht das Kalenderalter entscheidet über unsere Vitalität, sondern das biologische Alter unserer Zellen — und das ist beeinflussbar.

Einer der wichtigsten Treiber des zellulären Alterns ist die schrittweise Abnahme der mitochondrialen Funktion. Mit jedem Lebensjahrzehnt sinkt die Effizienz unserer Zellkraftwerke — ein Prozess, der durch Stress, Schlafmangel, Umweltgifte, Bewegungsmangel und nährstoffarme Ernährung massiv beschleunigt wird. Die Folge: weniger Energie, schwächeres Immunsystem, langsamere Regeneration, erhöhte Anfälligkeit für chronische Erkrankungen.

IHHT setzt genau hier an. Durch die gezielte mitochondriale Anpassung — die Aktivierung von HIF-1, die Induktion der Mitochondriogenese und die Reduktion von oxidativem Stress — kann IHHT den biologischen Alterungsprozess auf zellulärer Ebene verlangsamen. Forschungen zeigen, dass regelmäßige IHHT-Anwendung mit einer Verbesserung zentraler Biomarker des Alterns assoziiert ist:

  • Telomererhaltung: Mitochondriale Gesundheit korreliert mit der Erhaltung der Telomerlänge — einem der wichtigsten Indikatoren für biologisches Alter.
  • Senolytische Effekte: IHHT kann die Autophagie fördern — den körpereigenen Mechanismus zur Beseitigung dysfunktionaler Zellen und Zellbestandteile.
  • Inflammaging: IHHT kann entzündliche Signalwege dämpfen, die als Haupttreiber des altersbedingten Funktionsverlustes gelten.
  • Kardiovaskuläre Protektion: Verbesserung der Endothelfunktion und Kapillarneubildung unterstützen Herz, Hirn und Organe langfristig.

Die Grundpfeiler eines langen, gesunden Lebens — ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf, Verzicht auf Nikotin und übermäßigen Alkohol — bleiben unverändert die Basis. IHHT ist keine Abkürzung, aber eine wirkungsvolle Verstärkung dieses Fundaments: Sie kann auf zellulärer Ebene leisten, was kein Nahrungsergänzungsmittel allein erreicht.

In der Gesundheitspraxis Kricker wird IHHT im Rahmen eines individuellen Longevity-Konzepts eingesetzt — häufig in Kombination mit orthomolekularer Therapie, BEMER-Gefäßtherapie und einer ausführlichen Bestandsaufnahme Ihrer aktuellen Vitalitätsparameter. Sprechen Sie uns an — wir gestalten Ihr persönliches Langlebigkeitskonzept.

Typische Anwendungsbereiche, in denen IHHT unterstützend eingesetzt wird:

  • Allgemeine Erschöpfung und nachlassende Leistungsfähigkeit im Alltag
  • Subjektiv beschleunigte Alterungsprozesse (Energie, Haut, Belastbarkeit)
  • Präventive Gesundheitsoptimierung ohne akutes Krankheitsbild
  • Begleitende Unterstützung bei Stoffwechselerkrankungen
  • Kognitive Abnahme / Hirnleistungsoptimierung

Mehr Leistung. Schnellere Regeneration. Mentale Stärke unter Extrembelastung.

Die Nutzung von Höhentraining im Spitzensport hat eine lange Geschichte. Spätestens seit den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt — auf 2.240 Metern Seehöhe — war der Welt klar: Der Sauerstoffmangel in der Höhe zwingt den Körper zu Anpassungen, die Ausdauer, Blutbildung und Sauerstoffverwertung auf ein neues Niveau heben. Was einst nur in Höhenlagern möglich war, ist mit IHHT heute präzise, sicher und ohne Reise reproduzierbar.

Was IHHT für Leistungssportler leistet:

Der kontrollierte Hypoxie-Normoxie-Wechsel stimuliert bei Athletinnen und Athleten mehrere leistungsrelevante Systeme gleichzeitig:

  • Erhöhung der EPO-Produktion und damit gesteigerte Bildung roter Blutkörperchen — mehr Sauerstofftransport ins Muskelgewebe
  • Kapillarisierung: IHHT stimuliert die Kapillarerweiterung und Neubildung besonders in Geweben mit erhöhter Laktatkonzentration — also genau dort, wo intensive Belastung die stärksten Spuren hinterlässt
  • Laktattoleranz: Die verbesserte Pufferkapazität gegen Übersäuerung erhöht die Belastungsgrenze und verzögert den leistungslimitierenden Einbruch
  • Psycho-emotionale Stresstoleranz: IHHT kann die Toleranz gegenüber extremen mentalen Belastungen — Wettkampfdruck, Versagensangst, Erschöpfungszustände — nachweislich verbessern
  • Regenerationsgeschwindigkeit: Mitochondrial optimierte Zellen erholen sich nach intensiven Trainingseinheiten oder Wettkämpfen deutlich schneller

Anwendung in der Praxis:

Die Therapieserie wird auf den individuellen Trainingsplan abgestimmt. In der Aufbauphase empfehlen wir typischerweise 10–15 Sitzungen; in der Wettkampfvorbereitung kann IHHT als gezielter Booster über 3–4 Wochen eingesetzt werden. Eine Kombination mit BEMER-Gefäßtherapie zur Mikrozirkulationsoptimierung ist besonders in der Regenerationsphase nach intensiven Belastungsblöcken sinnvoll.

Aus der Praxis: Was ein Spitzenathlet über IHHT sagt

„[…] hatte mit der Atmung bei sehr intensiver Anstrengung immer wieder meine Probleme. Im Internet bin ich auf das IHHT-Training und Rene gekommen. Seitdem ich die Therapie gemacht habe, geht es mir viel besser. […]”

⭐⭐⭐⭐⭐

Hans-Peter Innerhofer — Trail- und Berglauf-Profi (Lowa Running Team Austria)Google-Bewertung, gekürzt mit Genehmigung

Hans-Peter Innerhofer zählt zur österreichischen Lauf-Elite: Mit einer Halbmarathon-Bestzeit von 1:05:16 Stunden und einem 6. Platz bei der Berglauf-Europameisterschaft auf La Palma repräsentiert er das Leistungsniveau, auf dem kleinste Optimierungen über Erfolg und Misserfolg entscheiden. Dass er IHHT als festen Bestandteil seiner Wettkampfvorbereitung einsetzt, ist ein starkes Signal — nicht als Werbung, sondern als Praxisbeweis aus dem Hochleistungsbereich.

Wenn Erschöpfung zum Alltag wird

Post-Covid-bedingte Fatigue, das Chronische Erschöpfungssyndrom (ME/CFS) und schwere Burnout-Zustände haben eine gemeinsame Wurzel: eine tiefgreifende Störung der zellulären Energieproduktion. Betroffene kennen das Gefühl: Man schläft, ruht, spart Kräfte — und fühlt sich trotzdem nicht erholt. Selbst geringe Belastungen führen zu stundenlanger oder tagelanger Verschlechterung des Zustands, ein Phänomen, das in der Fachliteratur als Post-Exertional Malaise (PEM) bezeichnet wird.

Was passiert im Körper?

ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue-Syndrom) ist eine neuroimmunologische Erkrankung, bei der multiple Systeme gleichzeitig beeinträchtigt sind. Medizinisch gesicherte Befunde zeigen:

  • Verringerte Verformbarkeit der roten Blutkörperchen — die Zellen können enge Kapillaren schlechter passieren, die Sauerstoffversorgung des Gewebes ist reduziert
  • Reduzierter Blutfluss zum Gehirn und verminderter zerebraler Stoffwechsel
  • Endotheliale Dysfunktion — die innerste Zellschicht der Blutgefäße arbeitet nicht mehr korrekt, die Gewebeversorgung leidet
  • Mitochondriale Insuffizienz — die Zellkraftwerke produzieren zu wenig ATP, obwohl ausreichend Substrate vorhanden wären

Das Post-Covid-Syndrom (Symptome, die mehr als 12 Wochen nach der Infektion fortbestehen) zeigt ein ähnliches Profil: anhaltende Fatigue, Brain Fog, Herzprobleme, Muskelschwäche sowie Schlaf- und Konzentrationsstörungen. In beiden Fällen spielt die mitochondriale Dysfunktion eine zentrale pathophysiologische Rolle.

Wie IHHT unterstützen kann:

Genau an diesen Mechanismen setzt IHHT an. Durch die gezielte mitochondriale Anpassung und Erneuerung kann die Therapie häufig dazu beitragen:

  • die zelluläre ATP-Produktion schrittweise zu verbessern
  • die Verformbarkeit der roten Blutkörperchen zu normalisieren
  • die endotheliale Funktion und Mikrozirkulation zu fördern
  • den zerebralen Blutfluss zu unterstützen
  • entzündliche Signalwege, die bei ME/CFS und Long Covid überaktiviert sind, zu modulieren

Wichtig: Die Therapie bei Fatigue-Syndromen erfordert besondere Sorgfalt. Anders als im Leistungssport steht hier nicht Leistungssteigerung, sondern Stabilisierung und schrittweise Rehabilitation im Vordergrund. In der Gesundheitspraxis Kricker beginnen wir bei Fatigue-Patientinnen und -patienten mit besonders sanften Protokollen, langsamer Steigerung und engmaschiger Verlaufskontrolle. Häufig zeigen sich erste spürbare Verbesserungen nach 8–12 Sitzungen — die Bandbreite ist jedoch individuell.

IHHT wird in diesem Kontext häufig mit BEMER-Gefäßtherapie und orthomolekularer Begleitung (Mikronährstoffe) kombiniert, um den Stoffwechsel umfassend zu unterstützen.

Den Berg kennen — bevor Sie oben sind

Wer in großen Höhen unterwegs ist — ob auf dem Kilimandscharo, im Himalaya, in den Anden oder auf Alpingipfeln über 3.500 Meter — kennt das Risiko: Akute Bergkrankheit (AMS), Höhenlungenödem (HAPE) und Höhenhirnödem (HACE) sind potenziell lebensbedrohliche Zustände, die auch gut trainierte Menschen ohne Vorwarnung treffen können. Die entscheidende Variable ist nicht die Fitness — sie ist die individuelle Fähigkeit des Körpers zur Hypoxietoleranz.

Wie IHHT die Höhentauglichkeit verbessert:

Der menschliche Körper kann sich an Sauerstoffmangel anpassen — wenn er die Gelegenheit bekommt, es schrittweise zu lernen. IHHT simuliert exakt diesen Lernprozess: Die kontrollierten Hypoxiephasen der Therapie aktivieren die gleichen Anpassungsmechanismen wie ein echter Höhenaufenthalt — ohne die logistischen Anforderungen, ohne Komfortverzicht und mit präziser Steuerung des Reizes.

Nach einer strukturierten IHHT-Serie vor der Expedition kann die Höhentauglichkeit in mehreren Bereichen verbessert werden:

  • Verstärkte Erythropoese — der Körper bildet mehr rote Blutkörperchen und erhöht den Hämoglobingehalt, um Sauerstoffmangel zu kompensieren
  • Verbesserte Atemregulation — der Atemantrieb auf Hypoxie wird sensitiver und effizienter
  • Mitochondriale Vorkonditionierung — die Zellen lernen, mit weniger Sauerstoff mehr zu leisten
  • Reduziertes AMS-Risiko — vorakklimatisierte Bergsteiger zeigen in Studien weniger und mildere Symptome der akuten Bergkrankheit
  • Schnellere Akklimatisation vor Ort — der Körper erreicht den Gleichgewichtszustand in der Höhe rascher

Empfohlene Vorbereitung:

Idealerweise beginnt die IHHT/IHT-Vorbereitung 6–24 Wochen vor der Expedition mit einer Grundserie von 20–30 Behandlungen. In den letzten 2–3 Wochen vor dem Aufbruch kann ein Auffrischungsblock mit gezielt tieferen Hypoxiewerten die Akklimatisationsantwort weiter schärfen. Die genaue Protokollgestaltung richtet sich nach Ihrem Zielgebiet (Höhenprofil, Akklimatisationszeit) und Ihrer individuellen physiologischen Ausgangslage.

Die Kombination mit gezielter orthomolekularer Vorbereitung (Eisenstoffwechsel, Antioxidantien, Adaptogene) rundet das Höhenvorbereitungskonzept ab.

Wann ist IHHT sinnvoll?

  • Longevity & Prävention: Mitochondrientraining als Anti-Aging-Strategie; Stärkung der zellulären Energiereserven
  • Sport & Regeneration: Leistungssteigerung, schnellere Erholung nach Wettkampf oder Verletzung
  • Chronische Erschöpfung, Burnout, Post-Covid: Unterstützung bei mitochondrialer Dysfunktion und anhaltendem Energiemangel
  • Knochenmarködem: Stabilisierung des Knochenstoffwechsels und der allgemeinen Zellenergieversorgung
  • Höhenvorbereitung: Akklimatisierung vor Bergtouren, Skirennen oder Höhenexpedition
  • Metabolisches Syndrom, Bluthochdruck, Stoffwechselstörungen (ergänzend)
  • Herzkreislauf-Rehabilitation (unter ärztlicher Begleitung)

Wie IHHT Ihre Zellen erneuert

In 5 Schritten

Infografik: Wie IHHT die Zellen erneuert – in 5 Schritten: mitochondriale Belastung, Hypoxiephase mit HIF-1-Aktivierung, Normoxie oder adaptive Hyperoxie, Mitochondriogenese, zelluläre Vitalität
Vereinfachte Darstellung des Anpassungsprozesses bei IHHT/IHT. Quelle: Dr. med. Egor Egorov, doc-egorov.com.

Schritt für Schritt — so funktioniert Ihre Therapie

Ablauf einer IHHT-Behandlung
Anamnese und Erstgespräch

Bevor die erste Sitzung beginnt, nehmen wir uns ausreichend Zeit für Sie. Wir besprechen Ihre Beschwerden, Ihre Ziele, Ihre Vorerkrankungen und Ihren aktuellen Gesundheitszustand. Auf dieser Basis wird Ihr individuelles IHHT-Protokoll entwickelt — Hypoxietiefe, Zyklusanzahl, Sitzungslänge. In vielen Fällen führen wir einen kurzen Atemtest durch, der uns zeigt, wie Ihr Körper auf Sauerstoffveränderungen reagiert. Dieser Test ist die Grundlage für eine präzise, sichere Einstellung des Geräts.

Start der Behandlung

Sie liegen entspannt auf einer bequemen Behandlungsliege. Die Atemmaske wird angelegt — sie ist leicht, nicht einengend. Das Gerät startet den ersten Hypoxie-Normoxie-Zyklus. Sie müssen nichts tun außer ruhig zu atmen. Viele Patientinnen und Patienten berichten, dass sie die Sitzung als entspannend empfinden — manche schlafen dabei ein. Eine Sitzung dauert in der Regel 40 bis 50 Minuten. Während der gesamten Zeit werden Sie durch das IHHT-Gerät überwacht; Ihre Sauerstoffsättigung und Herzfrequenz sind jederzeit im Blick.

Weitere Sitzungen und Verlauf

Jede Folgesitzung wird auf Basis des letzten Verlaufs angepasst. Nach der Sitzung tauschen wir uns kurz aus: Wie haben Sie die Behandlung erlebt? Gibt es Veränderungen, die wir besprechen sollten? Diese Rückmeldungen fließen direkt in die Steuerung der nächsten Einheit ein. Sie stehen zu keinem Zeitpunkt allein mit dem Prozess.

Verlaufskontrolle und Weiterplanung

Nach Abschluss der initialen Therapieserie (typischerweise 10–15 Sitzungen) führen wir eine strukturierte Verlaufskontrolle durch. Wir besprechen Ihre subjektiven Veränderungen, vergleichen mit den Ausgangswerten und entscheiden gemeinsam, ob eine Erhaltungsserie sinnvoll ist — oder ob das erreichte Ziel eine Pause rechtfertigt. Viele Patientinnen und Patienten entscheiden sich für ein Abo-Modell (3-Monats- oder 6-Monats-Abo), das einen regelmäßigen IHHT-Rhythmus zu günstigen Konditionen ermöglicht (siehe Preise).

Unser Gerät: In der Praxis arbeiten wir mit dem Hypoxietrainingssystem MITOVIT® (COMMIT GmbH, Salzgitter). Puls und Sauerstoffsättigung werden während jeder Sitzung laufend überwacht. Mehr zu unseren Partnern →

Studien & Evidenz

Evidenz

IHHT ist klinisch gut dokumentiert. Studien belegen positive Effekte auf Blutdruck, Herzfrequenzvariabilität, Mitochondriendichte und körperliche Belastbarkeit. Besonders für Kardiologiepatienten und Menschen mit metabolischem Syndrom liegen kontrollierte Studien vor.

Nachstehend die Quellen, nach Anwendungsgebiet geordnet. Die Links führen direkt zur Originalpublikation auf PubMed bzw. zum DOI der Fachzeitschrift.

IHT – Dosis-Wirkungs-Review

IHT bei Prädiabetes

Kognition & Gehirn

Kardiovaskuläre Wirkung

Stoffwechsel & Metabolisches Syndrom

Longevity & Anti-Aging

IHHT im Leistungssport

Fatigue-Syndrome: Post-Covid, ME/CFS, Burnout

Höhenvorbereitung für Bergsteiger & Expeditionsathleten

Häufig gestellte Fragen zur IHHT

FAQ

Allgemein / Wirkmechanismus

Das Wort beschreibt den Behandlungsablauf: In festgelegten Intervallen atmen Sie wechselweise sauerstoffarme Luft (Hypoxie, entspricht einer Höhe von 3.000–5.500 m) und danach entweder normale Umgebungsluft (Normoxie, 20,9 % O₂) oder — nach ärztlicher Abklärung bzw. individueller Eignungsprüfung — leicht sauerstoffangereicherte Luft (adaptive Hyperoxie, ca. 30 % O₂). Dieser Wechsel aktiviert zelluläre Anpassungsprogramme, ohne den Körper physisch zu belasten.

Beide Begriffe stehen für dieselbe Therapiefamilie und werden in der Fachliteratur häufig synonym verwendet: IHT (Intervall-Hypoxie-Training) bezeichnet den Wechsel zwischen Hypoxie und Normoxie (Umgebungsluft, 20,9 % O₂). IHHT (Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Therapie) bezeichnet den Wechsel zwischen Hypoxie und sauerstoffangereicherter Luft. In unserer Praxis wird beides angeboten und individuell abgestimmt — Dr. med. Egor Egorov, unser fachlicher Mentor in diesem Bereich, verwendet die Formulierung „IHT bzw. IHHT” bewusst gemeinsam (doc-egorov.com).

Bei den ersten vier Therapieeinheiten arbeiten wir standardmäßig mit dem IHT-Protokoll: Hypoxie im Wechsel mit Normoxie (Umgebungsluft). Der physiologische Anpassungsreiz entsteht bereits durch den Hypoxie-Anteil; die Rückkehr zu normaler Luft ist sanft, gut steuerbar und für die überwiegende Mehrheit unserer Patientinnen und Patienten die verträglichste Form. Reine Hyperoxie wird bei uns nicht eingesetzt. Bei schwer eingeschränkten Patientinnen und Patienten wählen wir eine sanfte Hypoxie mit anschließender Normoxie im Intervall. Nur wenn medizinisch sinnvoll und individuell angezeigt, ergänzen wir eine leichte adaptive Hyperoxie. Diese Vorgehensweise orientiert sich am Konzept von Dr. med. Egor Egorov (doc-egorov.com).

Nein. IHHT ist eine nicht-invasive, passive Therapie. Sie liegt entspannt, ohne körperliche Anstrengung. Die Hypoxiephasen werden individuell eingestellt und kontinuierlich überwacht. Das Verfahren ist seit Jahrzehnten klinisch erprobt und in der Sportmedizin wie in der Rehabilitationsmedizin etabliert.

Beim klassischen Höhentraining verbringt man Tage oder Wochen auf Höhe, verbunden mit körperlicher Belastung. IHHT erzeugt denselben zellulären Reiz kontrolliert und dosiert — im Liegen, ohne Reise, ohne Belastung und mit präziser Überwachung. Der Effekt auf die Mitochondrien ist vergleichbar; das Risiko ist erheblich geringer.

Das ist individuell verschieden. Manche Patientinnen und Patienten berichten bereits nach 3–5 Sitzungen von besserer Energie und Schlafqualität. Bei chronischen Erkrankungen oder Fatigue-Syndromen kann es 8–12 Sitzungen dauern, bis messbare Veränderungen eintreten. Nach 10–15 Sitzungen ist in den meisten Fällen eine deutliche Verbesserung zu beobachten.

Longevity & Anti-Aging

IHHT kann die mitochondriale Funktion verbessern und damit biologische Alterungsprozesse auf zellulärer Ebene verlangsamen — das ist wissenschaftlich gut belegt. Es handelt sich um einen unterstützenden Therapieansatz, nicht um ein Wundermittel. In Kombination mit gesundem Lebensstil, Ernährung und Bewegung kann IHHT einen messbaren Beitrag zu langfristiger Vitalität leisten.

Für eine spürbare mitochondriale Verbesserung empfehlen wir eine Grundserie von 10–15 Sitzungen, gefolgt von einer Erhaltungsfrequenz von 1–2 Sitzungen pro Woche oder einem strukturierten Abo. Longevity ist ein kontinuierlicher Prozess — keine einmalige Behandlung.

Ja, sehr gut. IHHT ergänzt sich hervorragend mit Mikronährstofftherapie, BEMER-Gefäßtherapie, Sport und gesunder Ernährung. Im Rahmen des Erstgesprächs besprechen wir, wie IHHT in Ihr persönliches Gesundheitskonzept eingebettet werden kann.

Ab dem frühen Erwachsenenalter bis ins hohe Alter. Gerade ältere Menschen über 60, bei denen die mitochondriale Leistungsfähigkeit natürlicherweise abnimmt, können besonders stark profitieren.

Leistungssport

Idealerweise 10–24 Wochen vor dem Hauptwettkampf mit einer Grundserie von 10–15 Sitzungen. 2–3 Wochen vor dem Wettkampf kann ein Auffrischungsblock sinnvoll sein. Details werden im Erstgespräch auf Ihren Trainingsplan abgestimmt.

Nein — IHHT ist eine Ergänzung, kein Ersatz für strukturiertes Training. Die Therapie optimiert die physiologischen Grundlagen (Mitochondrien, Kapillarisierung, Erythropoese), auf denen Training aufbaut. Das Zusammenspiel beider Ansätze erzielt die besten Ergebnisse.

Ja. IHHT ist eine natürliche physiologische Methode ohne exogene Substanzen. Sie ist von der WADA nicht als verbotene Methode eingestuft und im Leistungssport uneingeschränkt zulässig.

Viele Sportlerinnen und Sportler berichten nach einer kompletten IHHT-Serie von subjektiv deutlich schnellerer Erholung nach intensiven Belastungen. Objektiv messbar ist die Verbesserung der Herzratenvariabilität (HRV) und des Laktatabbaus — Parameter, die wir auf Wunsch in die Verlaufskontrolle integrieren können.

Fatigue-Syndrome (Post-Covid, ME/CFS, Burnout)

Ja, wenn das Protokoll sorgfältig auf die individuelle Belastbarkeit abgestimmt wird. Bei ME/CFS beginnen wir mit besonders sanften Protokollen und steigern nur sehr langsam. Das Risiko einer Post-Exertional Malaise durch IHHT ist bei korrekter Anwendung gering, da die Therapie keine körperliche Belastung darstellt.

Das hängt stark von der Schwere des Ausgangsbilds ab. Bei milden bis moderaten Fällen zeigen sich häufig nach 8–12 Sitzungen erste spürbare Verbesserungen. Bei schweren Verläufen kann der Prozess länger dauern und erfordert eine enge Abstimmung mit dem behandelnden Arzt.

Ja. Die mitochondriale Dysfunktion ist auch bei klassischem Burnout nachweisbar. IHHT kann die Zellenergie stabilisieren und die Stresstoleranz verbessern — als Teil eines ganzheitlichen Burnout-Konzepts, das emotionale und psychologische Begleitung einschließt.

Die aktuellen Einzelpreise und Abo-Konditionen finden Sie transparent hinterlegt in unserem Online-Buchungssystem — jede Behandlung ist dort mit dem entsprechenden Preis ausgezeichnet. Eine Übersicht finden Sie auf unserer Preisseite. Für eine persönliche Beratung erreichen Sie uns unter +43 650 6943312 oder info@gesundheitspraxis.cc. IHT/IHHT ist eine private Gesundheitsleistung; eine Kostenerstattung durch die gesetzliche Krankenversicherung ist in der Regel nicht vorgesehen. Bei ärztlich verordneten heilmasseurischen Leistungen ist eine Teilerstattung möglich (siehe FAQ Kosten & Abrechnung).

Höhenvorbereitung

Wir empfehlen einen Beginn 10–24 Wochen vor dem geplanten Aufbruch. Das ermöglicht eine vollständige Grundserie plus einen Auffrischungsblock kurz vor der Abreise.

Nicht vollständig. Die mechanische Akklimatisation (Gewebsumbau, Lungenanpassung) findet am effektivsten in echter Höhe statt. IHHT beschleunigt jedoch die physiologische Voranpassung erheblich und kann das AMS-Risiko signifikant senken.

Ab ca. 3.000 Metern Seehöhe ist eine gezielte Höhenvorbereitung sinnvoll. Bei Expeditionen über 5.000 Meter (Hochgebirge, Himalaya) ist sie aus unserer Sicht unverzichtbar.

Ja. Auch für Ski-Alpinismus, Biathlonevents auf Höhe oder Bergläufe (z. B. Silvesterlauf Seefeld, Großglockner Berglauf) kann eine gezielte IHHT-Vorbereitung die Höhentauglichkeit und Regeneration messbar verbessern.

Bei diesen Beschwerden setzen wir IHHT/IHT-Höhentraining ein

Die folgenden Beschwerdebilder behandeln wir unter anderem mit IHHT/IHT-Höhentraining — jeweils eingebettet in ein individuelles Gesamtkonzept:

Knochenmarködem · Spinalkanalstenose · Schulter & Ellbogen · Knie · Hüfte · Fuß & Sprunggelenk

IHHT für Sie sinnvoll?

Lassen Sie uns gemeinsam schauen, ob und wie IHHT für Sie sinnvoll ist. Vereinbaren Sie einen Termin für ein persönliches Erstgespräch in Zell am See.

Hinweis: Diese Information ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Die Therapie wird im persönlichen Gespräch und nach sorgfältiger Befunderhebung auf Sie abgestimmt.
Quellenhinweis: Inhalte dieser Seite entstanden teilweise mit freundlicher Genehmigung von Dr. med. Egor Egorov, doc-egorov.com.

Wichtiger rechtlicher Hinweis

Die Heilmassage und die weiteren heilmasseurischen Leistungen werden auf Grundlage einer ärztlichen Verordnung durchgeführt – durch Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt, eine Facharztpraxis oder eine Klinik. Eine ärztliche Abklärung und Anordnung ist in jedem Fall erforderlich; der Heilmasseur wird ausschließlich auf dieser Grundlage tätig.

Rechtlich gilt dabei: Der anordnende Arzt trägt die Verantwortung für die Anordnung (Anordnungsverantwortung), der Heilmasseur trägt die Verantwortung für die fachgerechte Durchführung (Durchführungsverantwortung). Grundlage ist das österreichische Medizinischer Masseur- und Heilmasseurgesetz (MMHmG).

Wir stellen keine Diagnosen und ersetzen keine ärztliche Behandlung. Bei unklaren, akuten oder schweren Befunden verweisen wir Sie an die ärztliche Abklärung und arbeiten dazu mit Orthopädie und Radiologie zusammen.

Diese Information ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Die Therapie wird im persönlichen Gespräch und nach sorgfältiger Befunderhebung auf Sie abgestimmt.